![]() Die Geschichte Ibizas |
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Die nachvollziehbare Geschichte der Insel beginnt mit den Karthagern. Das Volk aus Nordafrika, durch den Feldherrn Hannibal später zu Berühmtheit gelangt, gründeten wohl 654 v. Chr. einen Handelsposten „Ebysos“ auf Ibiza. Bestes heute noch erhaltenes Zeugnis dieser Zeit ist die Nekropole am Puig de Molins in Eivissa. Gut 500 Jahre später, im Jahre 123 v. Chr. eroberten die Römer die Balearen und somit auch Ibiza. 426 fielen die Vandalen unter Gunderich ein, wurden jedoch 100 Jahre später vom oströmischen Kaiser Justinian wieder vertrieben. Die byzantinische Herrschaft hielt jedoch auch nicht mehr lange. Im Jahre 711 eroberten die Mauren nach dem spanischen Festland auch die Balearen. Das arabische Volk behielt bis ins 13. Jahrhundert (1235), kurzzeitig unterbrochen durch Franken und Normannen, die Herrschaft auf „Yebisah“. Kulturell profitierte die Insel von den Mauren, die ansonsten von der Insel aus Piraterie betrieben. Jaime I., der König von Aragòn auf dem spanischen Festland, vertrieb die Mauren zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Wenige Jahre später wurde Ibiza aufgrund von Erbteilung einem eigenständigen Königreich Mallorca zugeschlagen. 1469 wurden die Königreiche Aragón und Mallorca vereint, Ibiza wurde Teil eines gesamtspanischen Königreichs. Gegen die Türken mussten sich die Balearen insbesondere im 15. Jahrhundert verteidigen. In dieser Zeit entstand auch die Festung (D’alt Vila) von Eivissa. Die touristische Entwicklung der Insel beginnt wohl mit Erzherzog Ludwig Salvador, der Ende des 19. Jahrhunderts in Mallorca und Ibiza lebt und ein Buch „Die Balearen in Wort und Bild“ veröffentlicht. Anfang der 20er Jahre sind die Engländer die ersten, die Ibiza im größeren Stil als Urlaubsinsel nutzen. In den 30er Jahren bevölkern erst einige deutsche Emigranten die Insel. Der Bürgerkrieg und die Franco-Diktatur folgen. Nach Ende des 2. Weltkrieges setzt dann der Massentourismus ein. Im Jahre 1958 wird der Flughafen von Eivissa eingeweiht. Seither gehen die Besucherzahlen auf der Insel in die Hunderttausende. Nach Ende der Franco-Diktatur 1975 wird den Balearen zunehmen Eigenständigkeit gewährt. 1983 werden die Balearen autonome Region, auch die katalanische Sprache wird somit wieder gefördert. Land und Leute Ibiza ist geographisch nur die drittgrößte der balearischen Inseln (hinter Mallorca und Menorca). Der Inselkomplex Ibiza und Formentera mit allen kleineren Insel um Ibiza herum (Es Vedra, Tagomago usw.) hat zudem einen eigenen Namen: Pityusen. Ibiza ist rund 40 Kilometer breit (Ost-West), 25 Kilometer „hoch“ (Nord-Süd). Hügellandschaften gibt es einige, jedoch keine wirklichen Gebirge. Der höchste Punkt der Insel ist etwas über 400 Meter hoch gelegen. Im Gebiet der Salinen gibt es einige Stellen, die knapp unter dem Meeresspiegel liegen. Nur einen echten Fluss gibt es auf Ibiza, den Riu Eulària. Die Flora und Fauna auf der Insel bietet kaum Besonderheiten. Einige Pflanzen werden jedoch vom Menschen zur landwirtschaftlichen Nutzung angebaut. Dazu gehören unter anderem Dattelpalmen, Zitronen- und Feigenbäume. |
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